Eberdingen nutzt Communi-App

Die Kirchengemeinde Eberdingen nutzt die Communi-App schon seit Juni 2020 und macht gute Erfahrungen mit diesem "digitalen schwarzen Brett".

Ein Erfahrungsbericht aus der Kirchengemeinde Eberdingen

 

Wie es begann

Der Wunsch kam zunächst von den jungen Familien: ein Tool, um Termine und Treffen sichtbar zu machen und Kontakte und Absprachen innerhalb der Kirchengemeinde gerade auch für Neue zu ermöglichen. Verschiedene Tools standen im Raum. Jemand hatte von der Communi-App gehört. In Rutesheim war die auch schon im Einsatz. Die Erfahrungen dort waren ermutigend und so haben auch wir beschlossen, die App für ein Jahr zu testen.

Die Gemeindetermine in der Hosentasche

Natürlich gibt es das Mitteilungsblatt und dreimal im Jahr den Gemeindebrief. Aber mit der App hat man die Termine in der Hosentasche, und zwar immer aktuell. Ruck-zuck ist die angesetzte Besprechung in den eigenen Kalender auf dem Smartphone gespeichert und der erinnert mich dann auch noch rechtzeitig. Als digitales schwarzes Brett kann die App aber noch viel mehr. „Pflückreife Kirschen im Pfarrgarten“ werden mit wenigen Clicks allen per App angeboten, die Wohnung für den Flüchtling, die Sprachhelferin für die syrische-kurdische Freundin wird über Communi gesucht. Lesenswerte Lektüre lässt sich einfach als Empfehlung mit anderen Teilen, z.B. auch als Link ins Internet. Oder ein lohnendes Ausflugsziel, wie die Bibeltiere im Wildparadies.

Keine Bedenken beim Datenschutz

Die Kirchen-App von Communi ist für uns auch eine digitale Kommunikationsplattform. Viele Abstimmungen laufen über die Chat-Funktion, entweder in der Gruppe oder „privat“. Das Musikteam, die Ton- und Bildtechniker, der Posaunenchor, die Krabbelgruppe, und viele mehr kommunizieren über die Kirchen-App. Die datenschutzrechtlichen Bedenken wie z.B. gegenüber Whatsapp brauchen wir nicht haben. Wer sich in der App registriert ist mit den Daten, die er einstellt für andere registrierte Nutzer sichtbar und kann auch die Details, wie z.B. den Veranstaltungsort einsehen. Gerade neu Zugezogene bekommen so leichter Zugang zu dem, was gerade läuft und können die Informationen einer Gruppe abonnieren. Statt geschlossener Strukturen bietet Communi eine Plattform dafür, andere in der Gemeinde zu erreichen – auch für Menschen, die nicht gut vernetzt sind. Ob Informationen geteilt werden, liegt natürlich an der Gruppe selbst. Für Gottesdienste und offizielle Termine hat eine Kirchengemeinderätin diese Aufgabe übernommen, inclusive Youtube-Llink. Ein Fingertip und der Gottesdienst beginnt.

Wie geht es weiter?

Gestartet haben wir im Juni 2020. Im Oktober war unsere "Kirche Eberdingen"-App 60 mal installiert, 43 User hatten sich registriert, und 260 Nachrichten waren ausgetauscht worden. Inzwischen sind wir bei 84 Installationen, 56 Registrierten und 626 Nachrichten, Stand 8.2.2021. Die App wird genutzt. Werden wir sie weiterverwenden? Offensichtlich ist es nicht nur für mich ein Mehrwert! Und das trotz oder gerade wegen der Pandemie!?


Johannes Kiess, Eberdingen