Bezirkssynode

Die Kirchenbezirkssynode ist das Parlament des Kirchenbezirks. In der Regel tritt sie zwei Mal im Jahr zusammen und berät über die gemeinsamen Angelegenheiten des Kirchenbezirks.
Neben Entscheidungen über die Finanzen geht es um wichtige inhaltliche Fragestellungen.
Die Sitzungen sind öffentlich.

 
  • addWie setzt sich die Bezirkssynode zusammen?

    Der Bezirkssynode gehören an:

    • die von den Kirchengemeinderäten des Kirchenbezirks gewählten Bezirkssynodalen
    • die Pfarrerinnen und Pfarrer der Kirchengemeinden
    • die Schuldekanin
    • die Kirchenbezirksrechnerin
    • der Vorsitzende des Diakonischen Bezirksauschusses
    • zugewählte Mitglieder bzw. Vertreter von Werken und Einrichtungen des Kirchenbezirks
  • addWelche Aufgaben hat eine Bezirkssynode?

    Die Bezirkssynode hat folgende Aufgaben
    (gemäß §§ 7,8 der Kirchenbezirksordnung):

    • Beratung grundsätzlicher Fragen des kirchlichen Lebens, insbesondere im Kirchenbezirk

    • Beratung der Berichte der Dekanin oder des Dekans und der Schuldekanin oder des Schuldekans sowie anderer Arbeitsberichte

    • Beratung und Beschlußfassung über Einrichtungen und Dienste des Kirchenbezirks

    • Beschlußfassung über den Erlaß von Bezirkssatzungen (§ 27)

    • Zuwahl von Mitgliedern (§ 3 Abs. 3)

    • Beratung und Beschlußfassung über Eingaben, die an die Bezirkssynode gerichtet werden

    • Feststellung des Haushaltsplans und Beschlußfassung über die Erhebung einer Bezirksumlage (§ 20 Abs. 2 und § 21 Abs. 2)

    • Feststellung der Kirchenbezirksrechnung und Erteilung der Entlastung (§ 22 Abs. 6)

    • Beschlußfassung über Rechtsgeschäfte von erheblicher Bedeutung.   

    Wichtige Regelungen innerhalb des Kirchenbezirks finden sich in der Bezirkssatzung, die über die Zusammensetzung der Synode und ihre Ausschüsse Auskunft gibt.

    Die allgemeinen rechtlichen Bestimmungen zum Kirchenbezirk und seinen Organen finden sich in der Kirchenbezirksordnung der Evangelischen Landeskirche in Württemberg wieder.

    In der sitzungsfreien Zeit führt der Kirchenbezirksausschuss die Geschäfte der Bezirkssynode.

  • addWas ist eine Synode?
 

Die Sitzungen der Bezirkssynode Vaihingen-Ditzingen

  • addBezirkssynode 26.03.2021
  • addBericht von der Bezirkssynode am 26.03.2021

    Bericht zur Bezirkssynode am 26.03.2021, digital per MS Teams


    Zum zweiten Mal fand die Bezirkssynode des Kirchenbezirks Vaihingen-Ditzingen in digitaler Form per Videokonferenz statt. Zur Frühjahrstagung am Freitag, 26.03.2021, fanden 98 stimmberechtigte Mitglieder online zusammen. Erfahrungsberichte aus der vielfältigen kirchlichen Arbeit unter Corona-Bedingungen öffneten einen weiten Blick und waren Beleg für einen kreativen Umgang mit den großen Herausforderungen dieser Pandemie-Zeit im kirchlichen Bereich.

    In seinem geistlichen Impuls zu Beginn stellte Dekan Friedrich Zimmermann (Ditzingen) den Predigttext des kommenden Palmsonntags aus dem Hebräerbrief in den Zusammenhang mit der sich aktuell wieder verschärfenden Pandemie-Situation. „Lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist, und aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens“ (Hebr 12,2) – dieses Bibelwort fordere zu einem immer wieder nötigen Perspektivwechsel hin zu Jesus Christus heraus, der heilsam wirke in unserem Handeln, so Zimmermann.

    Die 1. Vorsitzende der Bezirkssynode, Frau Beate Ulmer (Hemmingen) wies bei ihrer Begrüßung auf den Schwerpunkt der Synode hin, der in der Wahrnehmung unterschiedlicher Erfahrungen mit der Corona-Pandemie liege. Zudem wies sie auf folgende Veränderungen bei den Pfarrstellen-Besetzungen hin: Ab 1. März übernahm Pfarrerin Gisela Schwager die Pfarrstelle Gerlingen Lukas und Pfarrerin Isabel Sixt hat ihren Dienst auf der Pfarrstelle Emmauskirche in der Verbundkirchengemeinde Münchingen-Kallenberg begonnen. Pfarrer Benedikt Jetter ist seit März für voraussichtlich drei Jahre als Pfarrer zur Dienstaushilfe im Kirchenbezirk bei Dekan Zeyher tätig.

     

    Berichte zur aktuellen Situation

    Markus J. Widmann, 1. Vorsitzender der Kirchengemeinde Vaihinge an der /Enz, berichtete von der Arbeit des Kirchengemeinderats, die sehr unter dem Fehlen persönlicher Begegnungen leide. Der Kirchengemeinderat arbeite nun intensiv daran, nach den aktuellen Möglichkeiten den Kontakt zu verstärken und den Mangel an Zwischenmenschlichem hoffentlich bald ausgleichen zu können.

    Aus der Klinikseelsorge an der Orthopädischen Klinik Markgröningen und aus der Arbeit bei der Habila Markgröningen (Einrichtung für Pflege, Betreuung und Beratung für Menschen mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung) berichtete Pfarrerin Claudia Hertler. Angesichts der Einschränkungen bei den Besuchen durch Angehörige sind die Seelsorge-Aufgaben in diesen Monaten noch größer geworden. Die Situation für Patienten in der Klinik und Klienten der Habila sowie für alle Mitarbeitenden ist ohnehin oft herausfordernd. Die Pandemie sorgte für große Belastungsproben.

    Auch die Schulen sind großem Druck ausgesetzt, so berichtete Eberhard Kleinmann, Pfarrer im Schuldienst am Robert-Bosch-Gymnasium in Gerlingen. Die Schulleiterinnen und Schulleiter sind die Helden dieser Zeit, nachdem seit einem Jahr jede Schulferienzeit mit der Neuorganisation des Schullebens gefüllt sei, so Kleinmann. Lehrkräfte wie Schülerinnen und Schüler und ihre Familien haben sich in kurzer Zeit auf digitale Formate umstellen müssen, was vielfach gelang, wobei Präsenzunterricht nicht ersetzbar sei.

    Diakon Matthias Bauder, Jugendreferent der Kirchengemeinde Hemmingen, stellte mit einem Videoclip die kreativen Projekte vor, die im Zuge des Lockdowns für die Hemminger Jugendlichen wöchentlich angeboten wurden. Interaktive Handyspiele oder ein Motivationsangebot für Homeschooling mit Blick auf gestresste Schülerinnen und Schüler fand viel positives Echo und erscheint beispielhaft für das, was evangelische Jugendarbeit während der Pandemie bedeuten kann.

    Dekan Zimmermann rundete das Bild dieser Berichte ab, indem er auf die herausfordernde Arbeitssituation für die Diakonischen Bezirksstellen und die Tafelläden, die Kirchenmusik und die Erwachsenenbildung sowie die Seniorenarbeit hinwies. Viele fragen sich, so der Dekan, was wird nach der Pandemie von den vielfältigen kirchlichen Angeboten in der früheren Form wiederkehren, was werden wir unter Umständen verlieren oder was wird sich dauerhaft verändert haben. „Das Digitale kann nur Ersatz sein, mehr nicht“, so ein Fazit des Dekans, was auch eine Zusammenfassung für alle Berichte war. Die Gottesfrage dürfe nicht ausgeklammert werden, so ein weiteres Fazit. Die Pandemie und ihre Folgen seien ein Mysterium, das wir vor Gott hinlegen dürften.

    Da diese Bezirkssynode die letzte Synode in der Amtszeit von Dekan Zimmermann war, nahm Dekan Zimmermann die Gelegenheit wahr, allen Mitgliedern der Synode großen Dank auszusprechen für alles engagierte kirchliche Tun in den verschiedenen Bereichen und für alle Weggemeinschaft.

     

    Bericht der Schuldekanin

    Schuldekanin Gabriele Karle wies mit Fotos der neuen Räumlichkeiten am Kirchplatz 5 in Vaihingen an der Enz auf den vollzogenen Umzug des Schuldekanats von Mühlacker nach Vaihingen hin. Aus der ehemaligen Hausmeisterwohnung im evangelischen Gemeindehaus sind attraktive Büroräume entstanden, in denen sich das Team des Schuldekanats wohl fühlt.
    Im zweiten Teil ihres Berichts stellte Schuldekanin Karle die Erfahrungen von Religions-Lehrkräften wie von Schülerinnen und Schülern und deren Familien unter den schulischen Corona-Bedingungen dar. In Anknüpfung an den vorangegangenen Bericht von Pfarrer Eberhard Kleinmann stellte Gabriele Karle dar, dass der Religionsunterricht gerade in diesen herausfordernden Zeiten eine wichtige Stellung einnehme, weil er selbst in digitaler Form zur Reflexion und Bewältigung der besonderen Situation beitragen kann. Dies bestätigt sich in einer Umfrage, die das Schuldekanat bei allen Religionslehrkräften aktuell durchführte. „Religionsunterricht in Krisenzeiten ist unverzichtbar“, so die Schuldekanin, die auch den ehemaligen Ratsvorsitzenden der EKD Wolfgang Huber zitierte: „Kirche ist nicht systemrelevant, sondern existenzrelevant.“

     

    Kindergartenträgerschaft und Planung Festjahr

    Dekan Reiner Zeyher (Vaihingen an der Enz) und Pfarrer Dr. Frank Dettinger (Markgröningen) berichteten über die Arbeit des Projektausschusses Kindergartenträgerschaft. Die Übertragung der evangelischen Kindergärten in Markgröningen, Gerlingen, Hirschlanden und Heimerdingen auf die bezirkliche Trägerstruktur ist zum 01.01.2021 vollzogen worden. Der Projektausschuss hat seine Arbeit somit abgeschlossen. Pfarrer Dr. Dettinger erläuterte, dass diese Strukturveränderung zukunftsweisend sei und Raum schaffe für eine intensivere Vernetzung der Kindergartenarbeit mit der Gemeindearbeit sowie für die religionspädagogische Begleitung der Kindergärten vor Ort. Die Kindergärten blieben mit der Kirchengemeinde eng verbunden, wobei die Kirchengemeinde entlastet sei von immer komplexer werdenden Verwaltungsaufgaben.

    Dekan Zeyher wies auf den gewachsenen Umfang der Kindergarten-Arbeit im Bezirk hin. Zur bezirklichen Trägerstruktur gehören 21 Einrichtungen und 58 Gruppen mit dem gesamten Spektrum der Betreuungsformen von Regelgruppe bis Ganztagesbetreuung zuzüglich 5 weiteren Einrichtungen mit 15 Gruppen in weiterhin kirchengemeinde-eigener Trägerschaft. Dieser Umfang ist vergleichbar mit der Kita-Verwaltung der evangelischen Gesamtkirchengemeinde Ludwigsburg. Großer Dank wurde allen Beteiligten am Übergang ausgesprochen, allen voran den Kindergarten-Koordinatorinnen Frau Monika Höschle und Frau Tanja Glismann.

    Albrecht Noller, Generalbevollmächtigter der Bezirkssynode, stellte die aktuellen Planungen zum bezirklichen Festjahr 2022 vor. Unterschiedliche Jubiläen geben Anlass, das kommende Jahr in Verbundenheit des fusionierten Kirchenbezirks in besonderer Weise zu feiern: 750 Jahre Bartholomäuskirche Markgröningen, 475 Jahre Altbezirk Vaihingen an der Enz, 125 Jahre Posaunenchor Ditzingen, 100 Jahre Kirchenchor Gerlingen, 50 Jahre Bezirksjugendwerk Vaihingen an der Enz und 45 Jahre Diakonische Bezirksstelle Vaihingen an der Enz. Als Höhepunkte des Festjahrs sind unter anderem geplant: Festwochenende 25.-27.03.22 in Vaihingen und Markgröningen (Vorstellung von Festschriften sowie Festgottesdienst mit Landesbischof Dr. Frank O. July in der Bartholomäuskirche Markgröningen); Sternmarsch und Fest um die Konstanzer Kirche in Ditzingen am 02./03.07.22; Diakoniegottesdienst in der Vaihinger Stadtkirche am 09.07.22 mit Oberkirchenrätin Prof. Dr. Annette Noller vom Diakonischen Werk Württemberg; Abschlussgottesdienst mit „Kirchenoper“ in der Korntaler Christuskirche am 27.11.22 mit der Stuttgarter Prälatin Gabriele Arnold.

     

    Informationen aus dem Kirchenbezirk

    In den Ausschuss für Jugendarbeit wählte die Bezirkssynode Frau Melanie Nast (Sersheim) und Frau Iris Dieterich (Rosswag) nach. Bekanntgegeben wurde die Verabschiedung von Dekan Friedrich Zimmermann am 24.10.21 in Ditzingen nach 32 Jahren im Pfarrdienst und 8 Jahren im Dekaneamt. Sein Ruhestand beginnt zum 01.01.22. Nadine Bernecker, Leiterin der Diakonischen Bezirksstelle Ditzingen wird am 23.04.21 verabschiedet und tritt zum 01.05.21 eine Stelle beim Diakonischen Werk Württemberg an. Pfarrer Dr. Friedmann Eißler (Vertretung in Eberdingen und Nussdorf) wird ab 01.04.21 Islambeauftragter der Landeskirche. Pfarrer Kurt Vogelgsang (Sachsenheim) tritt zum 01.07.21 in den Ruhestand, Pfarrer Michael Güthle (Markgröningen) zum 01.08.21.

    Abschließend informierte die Vorsitzende Beate Ulmer die Bezirkssynode über die Einführung eines kirchenbezirklichen Newsletters, der ab sofort auf der Homepage abonniert werden kann. Dekan Zeyher schloss die Synode mit einem Abendsegen.

    Zweimal im Jahr tagt die Synode des Kirchenbezirks Vaihingen-Ditzingen, die sich aus Pfarrerinnen und Pfarrern, Kirchengemeinderatsmitgliedern aller Kirchengemeinden sowie weiteren Entsandten kirchlicher Einrichtungen zusammensetzt. Die nächste Bezirkssynode findet am 19.11.2021, voraussichtlich in Gerlingen statt.

    Bezirkspressepfarrer Dr. Frank Dettinger


  • addBezirkssynode 13.11.2020
  • addBericht von der Bezirkssynode am 13.11.2020

    Erstmals in digitaler Form fand am Freitag, 13.11.2020 die Herbstsynode des evangelischen Kirchenbezirks Vaihingen-Ditzingen statt.

    Wie das Corona-Jahr sich auf die kirchliche Arbeit ausgewirkt hat, zog sich durch die Tagesordnung. Bei den inhaltlichen wie den finanziellen Themen wurde erkennbar, dass die Pandemie große Einschnitte bedeutet, aber dass es dennoch Grund gibt, den Blick mutig nach vorne zu richten.

    Das Leitungsgremium des seit 01.01.2020 fusionierten Kirchenbezirks Vaihingen-Ditzingen tagte nach der Frühjahrssynode nun überhaupt erst zum zweiten Mal. 82 der 103 stimmberechtigten Mitglieder nahmen an der digitalen Konferenz teil, auch Gäste nahmen die Möglichkeit der Öffentlichkeit wahr und wählten sich in die digitale Synode ein. Die Vorsitzende der Bezirkssynode, Beate Ulmer aus Hemmingen, berichtete über zahlreiche Veränderungen bei der Pfarrstellenbesetzung. Pfarrerin Sarah Schiemann ist seit März 2020 Pfarrerin beim Dekan in Ditzingen in Nachfolge von Pfarrer Traugott Plieninger, der in den Ruhestand getreten ist. Derzeit nimmt sie nach dem Weggang von Pfarrerin Renate Egeler die Vakanz-Vertretung in Hirschlanden war. Pfarrerin Kathleen Reinicke aus Ditzingen nimmt einen Vertretungsauftrag in Heimerdingen wahr, nachdem dort Pfarrer Markus Joos die Stelle gewechselt hat. In Gerlingen wurden Pfarrerin Elke Kaltenbach-Dorfi und Pfarrer Jochen Helsen verabschiedet. Im Bereich des Altbezirks Vaihingen ist nach dem Weggang von Pfarrer Friedemann Wenzke die Pfarrstelle in Kleinsachsenheim vakant. Pfarrer Dr. Friedmann Eißler nimmt einen Vertretungsauftrag in Eberdingen-Nussdorf wahr.

     

    Bericht der Dekane

    Dekan Friedrich Zimmermann aus Ditzingen sprach in seinem Bericht von einem „Jahr der Vorsicht“, in dem nicht alle Wünsche erfüllt werden konnten. Nie wäre vorstellbar gewesen, dass Kirchen aufgrund einer Pandemie geschlossen bleiben müssen, wie dies im Frühjahr der Fall war. Einen großen Dank sprach er den Kirchengemeinden aus, die mit viel Aufwand und Kreativität Kontakt zu ihren Gemeindegliedern hielten und vorbildliche Hygieneschutzkonzepte erstellt hätten. Es sei weiter Aufgabe der Kirche, für das Menschliche einzutreten und deutlich zu machen, dass der christliche Glaube im Leben Halt geben kann. Das erste Jahr als fusionierter Kirchenbezirk zeige sich auch unter Corona-Bedingungen als Erfolg auf verschiedenen Ebenen. Beide Seiten profitierten voneinander, so der Dekan, was beispielsweise in der leichteren Besetzung der Bezirksämter durch die Pfarrerinnen und Pfarrer erkennbar wird.

    Dekan Reiner Zeyher aus Vaihingen betonte mit Bezug auf ein Paulus-Wort, dass wir gerade in der Pandemie-Zeit sehen, dass Gottes Gaben für uns ein „Schatz in irdenen Gefäßen“ sind und daher Gottes Wirken immer notwendig bleibt. Er berichtete über die anstehende Erweiterung der bezirklichen Kindergarten-Trägerstruktur. Neben Erweiterungen in bestehenden Einrichtungen gehen eine Einrichtung in Häfnerhaslach sowie die Kindergärten der Kirchengemeinden Gerlingen, Hirschlanden, Heimerdingen und Markgröningen zum 01.01.2021 in die bezirkliche Trägerstruktur über. Die Kommunen in Gerlingen, Ditzingen und Markgröningen haben zugestimmt, hierfür 3,5% Verwaltungskosten gerechnet auf die Gesamtausgaben aufzubringen, ab 2024 soll dieser Betrag auf 5% erhöht werden. Zudem berichtete Dekan Zeyher, dass das Schuldekanat seinen Sitz von Mühlacker nach Vaihingen Enz verlegt und in Räumen des Gemeindehauses untergebracht werden kann.

     

    Jubiläen

    Die Leiterin der Diakonischen Bezirksstelle Ditzingen, Nadine Bernecker, stieß mit einem Sektglas in der Videoübertragung auf das 40jährige Jubiläum der Bezirksstelle an. Sie berichtete aus der aktuellen Arbeit unter Corona-Bedingungen, der sich ihr Team mit großem Einsatz widmet.

    Neben verschiedenen weiteren Berichten wurde auch das Jubiläumsjahr 2022 in den Blick genommen, in dem gleich vier Jubiläen zu feiern sind: 475 Jahre Alt-Kirchenbezirk Vaihingen/Enz, 750 Jahre Bartholomäuskirche Markgröningen, 50 Jahre Bezirksjugendwerk Vaihingen/Enz und 45 Jahre Diakonische Bezirksstelle Vaihingen/Enz. Damit steht ein Jubiläumsjahr an, das den neu fusionierten Bezirk noch weiter zusammenführen soll.

     

    Finanzen

    Wie stets bei der Herbstsynode standen der Rechnungsabschluss des vergangenen Jahres 2019 sowie der Haushaltsplan für das kommende Jahr 2021 auf der Tagesordnung. Der Haushalt wurde mit der Plansumme der Erträge und Aufwendungen in Höhe von 11,25 Millionen Euro beschlossen. Von den Kirchengemeinden des Bezirks wird eine Kirchenbezirksumlage in Höhe von 2,02 Millionen Euro erhoben, das sind 35,97 € pro Gemeindeglied. Die Umlage steigt damit um 3,7%. Der Gesamtverteilbetrag an Kirchensteuermitteln an die Kirchengemeinden liegt 2021 bei 6,62 Millionen Euro, ein Plus von 1,3%. Ab 2022 berechnet die Kirchliche Verwaltungsstelle nach aktuellem Stand jedoch ein Minus von 0,26% und 2023 ein Minus von 1,68%. Aktuell leidet die Landeskirche Pandemie-bedingt unter einer Negativentwicklung bei der Kirchensteuer von ca. 10%. Im Haushalt der Landeskirche wird ab dem Jahr 2022 mit einem Kirchensteuerrückgang von 0,7% gerechnet, was sich auf die Bezirke und Kirchengemeinden entsprechend auswirken wird.

     

    Dekan Zimmermann schloss die Synode mit einem Abendsegen. Zweimal im Jahr tagt die Synode des Kirchenbezirks Vaihingen-Ditzingen, die sich aus Pfarrerinnen und Pfarrern, Kirchengemeinderatsmitgliedern aller Kirchengemeinden sowie weiteren Entsandten kirchlicher Einrichtungen zusammensetzt. Die nächste Bezirkssynode findet am 26.03.2021 in Gerlingen statt.

     

    Pressepfarrer Dr. Frank Dettinger

     

Vorsitzende der Bezirkssynode

 

Vorsitzende: Beate Ulmer, Hemmingen


 

 

 
Dekan Reiner Zeyher

 

Kraft Amtes zweiter Vorsitzender:
Dekan Reiner Zeyher